HolsingVital blickt auf eine 300jährige Geschichte zurück.

Im Verlauf ihrer Geschichte entwickelte sich die HolsingVital GmbH  nach der Quellentdeckung 1713 von einem Bauernbad zu einer modernen Rehabilitationsklinik mit großem Zuspruch.  Auch heute noch handelt es sich um ein Familienunternehmen, das sich in dritter Generation im Besitz der Familie Holsing befindet und bis heute privat geführt wird.

Chronik

Chronik

●  1713

  1728

  1829

  1900

  1945

  1948

  1972

  1974

  1987

  1990

  1993

  1994

  2001

  2007

  2008

  2011

  2011

●  2014

 - Vom Bauernbad zum Gesundheitszentrum

Entdeckung und Exploration der Heilquelle

Erwähnung als „Holzhauser Gesundbrunnen” in Hübners “Weltbiographie“

Errichtung des ersten Badehauses

Blütezeit der Bauernbäder in Norddeutschland - Einweihung des ersten Kurmittelhauses

Kurhaus Holsing

Verabreichung von Naturmoorbädern - Zusammenarbeit mit der LVA Westfalen

Bau des Hallenschwimmbades

Café-Restaurant

Umfirmierung zum Wiehengebirgssanatorium nach Fertigstellung von Haus Wittekind

Umfirmierung zur Wiehengebirgsklinik Holsing, Fachklinik für Orthopädie

Erhalt der Erlaubnis zur Durchführung von Anschlussheilbehandlungen

Fertigstellung „Haus Vier Eichen“

Fertigstellung „Haus Dummerten"

Aus Holzhausen wird durch die Heilbadanerkennung „Bad Holzhausen“

Umfirmierung zu HolsingVital

Erichtung der Salzgrotte

Erweiterung der Indikation durch die VMO (Verlhaltensmedizinische Orthopädie)

Erweiterung der Indikation durch die MBOR (Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation)

Die historische Umgebung

Windmühle Levern, Kolthoffsche Mühle

Die historische Umgebung

Fast jedes Dorf der Gegend um Preußisch Oldendorf hatte früher sein eigenes Herren- und Landhaus. Heute zumeist privat genutzt zeugen sie, gut erhalten und liebevoll restauriert, von vergangenen Kulturepochen. Kulturhistorische Baudenkmale, Rittergüter und historische Kirchen gibt es in Pr. Oldendorf und Umgebung zu sehen. Das Prunkstück ist sicherlich das Barockschloss Hüffe im Ortsteil Lashorst.

Der Kreis Minden-Lübbecke ist heute der mühlenreichste in Nordrhein Westfalen. Größer als in den meisten anderen deutschen Landschaften ist hier die Zahl der Mühlenbauten, die das große Mühlensterben in den zwanziger Jahren und in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg in unterschiedlichem Erhaltungszustand "überlebt" haben.

Mit den Mühlen verbindet sich die Geschichte der früher bedeutenden Handwerke der Müller und Mühlenbauer. Darüber hinaus zeigen die Mühlen ein gutes Stück westlicher Kulturgeschichte, menschlichen Erfindergeistes und der Geschichte der Technik. Das Mühlenwesen hat eine tausendjährige Geschichte und die Mühlen als ein aufschlussreicher Teil hiesiger Wirtschafts- und Sozialgeschichte prägen die Landschaft und ihr Brauchtum.

Die natürliche Umgebung

Bad Holzhausen (Haus des Gastes)

Die natürliche Umgebung

Feld und Wald im Wiehengebirge sind noch intakt. Hohe Buchenwälder, bunte Wiesen und Felder der Kulturlandschaft am Wiehengebirge und das Naturschutzgebiet um den Limberg machen die Natur zu einem Erlebnis. Naturverbundenheit ist auch in der unmittelbaren Umgebung der HolsingVital GmbH zu spüren mit dem alten Baumbestand (200 Jahre alte Eichen) im angrenzenden 100.000 qm großen Kurpark, der außerdem eigene Biotope (Frosch- und Ententeich) beherbergt.

Die Pflege des Kurparks ist auf den Erhalt der natürlichen Umgebung und der ursprünglichen Landschaft des Naturparks Wiehengebirge abgestimmt. Lage und Architektur der Gebäude der Klinik fügen sich nahtlos in das Landschaftsbild ein.

Historie Luftkurort Holzhausen

Bad Holzhausen  (Rapsfeld im Frühjahr)

Historie Luftkurort Holzhausen

Im schönen Wiesental der Großen Aue liegt der Kur- und Erholungsort Holzhausen, der im Jahre 1033 in einer Urkunde Kaiser Konrads II. erstmals erwähnt wird. Im Juni 1820 werden im Amt Holzhausen 220 private Häuser mit insgesamt 1.230 Einwohnern gezählt.

Im Jahre 1981 erhielt Holzhausen mit seinen 3.200 Einwohner(inne)n die staatliche Anerkennung als Luftkurort mit Kurmittelgebiet. Seinen guten Ruf verdankt Holzhausen in erster Linie den beiden im 18. Jahrhundert entdeckten Heilquellen, von denen eine auf dem Gelände der HolsingVital GmbH entspringt. Das Calcium-Sulfat-Quellwasser wird zu Trinkkuren eingesetzt und kann so, wie es aus der Erde kommt, verzehrt werden.

Holsing - Badehaus mit Brunnenpavillon -1952

300 Jahre Holsing

Der Gesundbrunnen "Über der Schmiede"  - Heilquelle Entdeckt 1713

300 Jahre Holsing

Die HolsingVital GmbH blickt auf eine über 300jährige Geschichte zurück. Seit Jahrhunderten in Familienbesitz, zuerst im Besitz der Familie Maschmeyer, dann in mütterlicher Linie weitervererbt und in dritter Generation im Besitz der Familie Holsing bis heute privat geführt, lassen sich drei verschiedene Entwicklungslinien verfolgen, die die jeweiligen Besitzer auszeichneten und dem Haus bis heute Atmosphäre und Prägung geben.

Die folgende kleine Chronik zeigt ein "Familienunternehmen mit überlieferter Tradition", das auf eine lange erfolgreiche Entwicklung zurückblickt, die man in fünf Phasen darstellen kann.Von jeher hat sich die HolsingVital GmbH mit den Themen "Gesundheit und Wohlbefinden" beschäftigt. Und immer waren es kranke oder erholungsbedürftige Menschen, in deren Dienst Arbeit und Mühen gestellt wurden.

1713 wurde der drei Jahre zuvor entdeckte "Gesundbrunnen" (die oben erwähnte Calcium-Sulfat-Quelle) in der damaligen "Holzhauser Masch" durch den Landesphysikus Dr. Johann Gabriel Rudolphi in einen Brunnen gefaßt und 1715 erstmalig in einer Urkunde Friedrich Wilhelm I., Erzherzog des Landes Brandenburg, erwähnt. Das Gelände, auf dem man die Heilquelle entdeckte, gehörte zu einem landwirtschaftlichen Betrieb, der damals den Namen "Über der Schmiede" trug und den Bauern der Umgebung wahrscheinlich auch als Schmiede diente. Der Heilbrunnen erfreute sich in Norddeutschland großer Beliebtheit und fand sogar in Hübners "Weltgeographie" (1728) als "Holzhauser Gesundbrunnen" Erwähnung. Auf diese Weise nahm die Tradition der Bauernbäder in Norddeutschland ihren Anfang, wobei ihre Blütezeit um 1900 zu datieren ist.

Das erste Kurmittelhaus

1901 wurde das erste  Kurmittelhaus errichtet

Das erste Kurmittelhaus

Nach der Quellenentdeckung genossen die Bauern der Umgebung lange Jahre die heilende Wirkung des Wassers in heißen Bädern. 1901 endlich konnte das erste Kurmittelhaus an der Stelle der heutigen medizinischen Badeabteilung eingeweiht werden. Im Kurmittelhaus wurden Sand- und Mineralbäder durchgeführt. Insbesondere das Sandbad, welches heutigen hygienischen Anforderungen sicherlich nicht mehr genügen würde, erfreute sich großer Beliebtheit.

Der warme Sand, in den der "Badegast" ganz und gar eingepackt wurde, sorgte für Regeneration und Schmerzlinderung. Bei den Bauern gab es bereits damals eine "präventive Orientierung": Durch körperliche Arbeit schweren Belastungen ausgesetzt, nutzten sie regelmäßig die Wintermonate, um sich den Heilkräften der Natur zu überlassen.

Moorbaden im "Kurhaus Holsing"

"Außenstelle" des Kreiskrankenhauses Lübbecke; wurde in den letzten Kriegsjahren in ein Lazarett umgewandelt.

Moorbaden im "Kurhaus Holsing"

Noch heute steht der Badehausbetrieb im Zeichen der Reiztherapie, auch wenn längst keine warmen Sandbäder mehr durchgeführt werden. 1948 wurde es von Herrn Dr. Meyer, einem in der Gegend ansässigen Arzt, der es selbst mit Leidenschaft aus dem nahegelegenen Moor "importierte" und anwendete, im "Kurhaus Holsing" als Heilmittel eingeführt.

Vorher war die heutige HolsingVital GmbH jedoch noch den Wirren des zweiten Weltkrieges ausgesetzt, zunächst wurden Evakuierte aus dem Ruhrgebiet zugewiesen, dann wurde der Besitz von der "Leibstandarte Hitler" beschlagnahmt.

Später diente er als "Außenstelle" des Kreiskrankenhauses Lübbecke und wurde in den letzten Kriegsjahren in ein Lazarett umgewandelt. Im Jahr 1948 wurde der Besitz dann endgültig wieder für den "Badeverkehr" freigestellt und auch die Zusammenarbeit mit der Landesversicherungsanstalt geht bereits auf dieses frühe Datum zurück.

Erholungskuren im "Sanatorium"

Haus Wittekind erbaut 1987

Erholungskuren im "Wiehengebirgssanatorium"

Direkt nach dem Krieg kamen Erholungsbedürftige, z. B. "Ruhrkumpel" zu vierwöchigen reinen Erholungskuren, die die Vorzüge von Landschlachtung und ostwestfälischer Kochkunst genossen. Aus vielen Zeugnissen geht außerdem hervor, dass sie hier in der Gegend gelernt hätten, die "Feste zu feiern wie sie fallen". Die Zusammenarbeit mit der Landesversicherungsanstalt Westfalen (seit 1948) konnte weiter intensiviert werden und der "Kurbetrieb" lebte außerdem von privaten "Stammgästen" und einer weiterhin großen "Ambulanz", die für Holzhausen und Umgebung die notwendigen physikalischen Maßnahmen in der gesundheitlichen Versorgung (Kurmittel) bereithielt.

●  1973   wurde das erste Hallenschwimmbad erbaut.

●  1974   folgten neue Räumlichkeiten des Restaurants, Cafés, der Kaminecke und der Rezeption.

●  1987   wurde das „Haus Wittekind“ fertiggestellt.

●  Von 1987 bis 1990 führte das Unternehmen den Namen "Wiehengebirgssanatorium".

 

Medizinische Rehabilitation

Haus 4 Eichen erbaut 1994

Medizinische Rehabilitation in der "Wiehengebirgsklinik Holsing"

Von 1948 bis 1973 hat man zunächst von 40 auf 80, dann auf insgesamt 100 "Badeplätze" erweitert. Es erfolgte der Bau des Hallenschwimmbades (1973) und 1987 eine Erweiterung auf 130 Plätze. Zu dieser Zeit waren für den ambulanten Bereich bereits die jeweils im Ort ansässigen Ärzte als sogenannte "Badeärzte" tätig.

Mit der Erweiterung 1987 kam die erste fachärztliche Leitung, Unterbringung und ärztliche Versorgung waren soweit verbessert worden, dass 1993 mit einer erneuten Kapazitätserweiterung (Haus 4 Eichen) auf 150 Betten und mit der Genehmigung für die Durchführung von Anschlusseilbehandlungen ein höherer Standard in Ausstattung und Leistung erreicht war. 1990 erhielt die Klinik den Namen: "Wiehengebirgsklinik Holsing".

Im Jahre 1996 / 1997 erfolgten politisch motivierte Einschnitte in das deutsche System der medizinischen Rehabilitation. Innerhalb kürzester Zeit halbierte sich die Zahl der Heilverfahren in den deutschen Rehabilitationskliniken. Laut Statistik schlossen bundesweit ca. 200 Einrichtungen aus wirtschaftlichen Gründen.

Auch die Wiehengebirgsklinik Holsing war von diesem Prozess betroffen. Es gelang die Trendwende im Jahr 1998. Der Pool der zuweisenden Institutionen konnte von 2 (1996) auf zunächst 30 bis 40 Belegungsträger gesteigert werden. In der Regel waren dies gesetzliche Krankenversicherungen, die bis zum Beginn der Krise kaum eine Rolle bei der Belegung spielten. Das Verfahren der Anschlussheilbehandlung (AHB) hielt Einzug in den Klinikalltag.

HolsingVital GmbH

HolsingVital GmbH

Gesundheitszentrum am Wiehengebirge als Fachklinik für Orthopädie, MBOR und VMO - HolsingVital GmbH

Im Jahre 2000 wurde zusammen mit dem Stadtdirektor Herrn Manfred Beermann beim Rat der Stadt beantragt, das Verfahren zur Anerkennung Holzhausens als Heilbad bei der Bezirksregierung Detmold einzuleiten. Der Rat stimmte diesem Vorhaben zu. Es dauerte 7 Jahre (genau bis zum 13. Dezember 2007) und es war tatsächlich geschafft. Aus dem staatlich anerkannten Luftkurort Holzhausen mit Kurmittelgebiet wurde das Heilbad Holzhausen. Für einen Ort von ca. 3.300 Einwohnern eine bemerkenswerte Leistung. Dies wurde möglich durch den Einsatz vieler Beteiligter.

Besonders hervorzuheben aber ist das Engagement von Stadtdirektor a.D. Herrn Manfred Beermann, der im Jahr 2014 verstarb.

Aufgrund der demographischen Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland sinken die finanziellen Ausgaben pro Mitglied der Sozialversicherungsträger stetig.

Selbstzahler und Urlaubsgäste mit dem Fokus auf medizinisch-therapeutische Dienstleistungen sollen in vermehrter Anzahl ab 2003 gewonnen werden. Dazu beitragen sollen diverse Messeauftritte mit einem neuen Messestand. Im Jahre 2008 wird aus der Wiehengebirgsklinik Holsing dann HolsingVital GmbH – Gesundheitszentrum am Wiehengebirge. Mit dieser neuen „Marke“ verspricht man sich eine bessere Positionierung im gesundheitstouristischen Markt. In diesem Zuge wurde eine umfassende Homepage (www.holsingvital.de) neu erstellt. Die Zeit blieb nicht stehen und  einige technische Erneuerungen wurden angeschafft. 2015 wurde auch die Homepage wieder auf den modernsten Stand der Technik gehoben.

Im Jahre 2011 wird das Spektrum der Fachabteilungen erweitert. Das Konzept der verhaltensmedizinischen Orthopädie (kurz: VMO) wird in Zusammenarbeit mit der deutschen Rentenversicherung (DRV) eingeführt. Chefärztin dieser Abteilung wird Frau Gudrun Horbach.

Im Januar 2014 tritt Herr Omar Zabar die Nachfolge von Herrn Ulrich Richard Lange als Chefarzt der Orthopädie und als Ärztlicher Direktor an.

Ein weiteres Konzept der Deutschen Rentenversicherung wird im Mai 2014 eingeführt. Unter dem Kürzel MBOR (Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation) werden erweiterte therapeutische Behandlungsformen eingeführt.

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